Schlagwort: Kultur

06.09.2014 Dorf-Jubiläum 825 Jahre Lokfeld

2014-09-06 Lokfeld

EINLADUNG der Gemeinde Barnitz (Zum Download als PDF hier klicken):

„Wir laden ein zu 825 Jahre Lokfeld & Einweihung des Barnitzer Wappens!
Am 06.09.2014 ab 11:00 Uhr!
Für Essen und Trinken ist gesorgt!
Für die Kinder gibt es: schminken, basteln und kleine Überraschungen!

Programm:

825 Jahre Lokfeld

11:00 Uhr: Offizielle Eröffnung des Festes

  • Rückblick auf die Geschichte Lokfelds
  • Enthüllung des Gedenksteins „825 Jahre Lokfeld“
  • Vorstellung des neuen Wappens der Gemeinde Barnitz
  • Übergabe der Gemeindeflaggen an die Ortswehren der Gemeinde

11:00 Uhr bis 14:00 Uhr: Musikalische Begleitung durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf

Zur Stärkung am Mittag: Erbsensuppe aus der Feldküche vom DRK und Spezialitäten vom Grill

Ab 13:30 Uhr: Aktivitäten am Nachmittag

  • Kinderschminken
  • Basteln eines Vogelhauses
  • Kinderhüpfburg

14 Uhr: Historienspiel „Wie Lokfeld zu seinem Namen kam“ und Amateurfilme aus den letzten Jahrzehnten „Barnitz“

Zur Stärkung am Nachmittag: Kuchenbuffet und Crépes“

Presseartikel:

Link zur Fotogalerie:

2014-09-06 Jubiläum 825 Jahre Lokfeld Fotogalerie

23.08.2014 Traveträume

Herzlich Willkommen zu unserem

Natur-Kultur-Erlebnis “TRAVETRÄUME” im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

Der Förder- und Kultur-Verein und die Agentur Travetraum organisieren zum dritten Mal ein Sommer-Ferien-Programm für Groß und Klein, in Kooperation mit Freunden und Netzwerkmitgliedern. Zum 825-jährigen Jubiläum von Lokfeld gibt es eine ganz besondere Aktion getreu unserem Motto: „Brücken bauen – Menschen verbinden“:

2014-08-23 Traveträume Plakat

Einladung

Ab 14 Uhr öffnet unser Flusscafé mit Infopoint:

vivaconaguaRainer Ludwig von „Viva con Agua Lübeck“ wird über das Projekt berichten. Seit den Traveträumen 2012 beschäftigen wir uns mit der Trinkwsserqualität, haben Filme angesehen und an Wasservorträgen teilgenommen.
Natürlich gibt es hier das Wasser in Flaschen auch zu kaufen 🙂
Viva con Agua : www.vivaconagua.org
Viva con Agua Lübeck: www.facebook.com/vivaconagualuebeck

Brückenbau 039Im Team bauen wir eine Hängebrücke von Baum zu Baum über die Trave (zwischen Lokfeld und Groß Barnitz), mit der sämtliche Teilnehmer sicher den Fluss überqueren können!
Ein Trainer vom schnurstracks Kletterpark gibt der Gruppe Material und Tipps zwischendurch – den Rest erledigen die Teilnehmer. Gemeinsam, kreativ, besonnen und verantwortungsvoll finden wir sicher die Lösung und schlagen buchstäblich Brücken.

Brückenbau Anmeldung für 15-50 Personen:logo_schnurstracks
Jugendliche ab 8 Jahren 7,- € (Erwachsene 12,- €).
Inkl. Brückenbaumaterial, Organisation und Leitung durch Trainer vom schnurstracks Kletterpark Hamburg-Sachsenwald.

schnurstraks Kletterpark Hamburg-Sachsenwald: www.schnurstracks-kletterparks.de

Ab 17 Uhr können dann alle Besucher die Brücke ausprobieren.
nabuBeim Spendenklettern für den Klimaschutz kostet jede Überquerung 2,- € Brückenzoll, der dem NABU Reinfeld-Nordstormarn zugute kommt, für Baumpflanzaktionen an der Trave (standortheimische und flußtypische Gehölze, auf eigenen Flächen).
NABU Reinfeld-Nordstormarn: www.nabu-reinfeld.de
Aktuelles NABU-Projekt „Travekids auf Flusssafari“: www.travekids.de

Ab 18 Uhr laden wir ein zum gemeinsamen Sommerfest mit Speis und Trank für wenig Taler. Die Flussbühne steht den Künstlern offen und wir lassen den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen:

oliverhenkelDer Lübecker Schriftsteller Oliver Henkel (2facher Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises) lädt alle ein zu einer ganz besonderen LESUNG. Er schreibt uns zum Lokfeld-Jubiläum eine kleine Geschichte und lässt den „Geist der Lokfelder Brücke“ erzählen, was hier geschah… wir sind sooo gespannt!!!

Travetraum-Netzwerk: www.travetraum.de/oliver-henkel
Website: www.oliverhenkel.com

Wer sich selbst noch einbringen oder ein Zelt aufschlagen möchte kann gern einfach anrufen oder herkommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und viele schöne Stunden!

Presseartikel:

Rezepte:

Weitere Traveträume:

21.08.2014 „Ein Ort erzählt“ von Oliver Henkel

„EIN ORT ERZÄHLT – Die Autobiographie der Lokfelder Brücke“

Diese Geschichte wurde 2014 geschrieben von unserem lieben Freund und Vereinsmitglied, Oliver Henkel. Sie ist ein wirklich besonderes Geschenk zum Jubiläum „825 Jahre Lokfeld“. Als Grundlage diente gesammeltes Material aus der Geschichtsgruppe des Förder- und Kulturvereins Lokfelder Brücke e.V., zusammen mit Olivers eigenen Recherchen. Die Idee entstand gemeinsam im Winter zuvor, nach dem Wunsch, die Geschichte der Lokfelder Brücke auf die besondere Art und Weise erzählen zu können, wie wir sie hier seit Jahren erleben und sie früher gewesen sein könnte. Das Resultat entspricht dem „Geist der Lokfelder Brücke“ so sehr und ist zugleich ein fantastisches Original des Lübecker Schriftstellers, dass wir wirklich bewegt waren, als wir sie das erste Mal von Oliver hören durften. Von der Vor- und Frühgeschichte im Travetal, zur Siedlungsgeschichte Lokfelds um 1189, über die gelebte Geschichte der letzten Jahrzehnte einer guten alten Gaststätte, bis zu den bisher erlebten Jahren seit 2006 hier an diesem Fluss – laden wir euch ein zu lauschen und zu leben, erfahren und begegnen, dem Geist an einem Ort, wo wir nimmer wollen fort…

Lesungen:

Die gesamte Geschichte als PDF zum Download: 2014-08-21 Ein Ort erzählt

Leseprobe:

„Ich habe schon viele Nächte erlebt. Wie viele, vermag ich nicht zu sagen. Und manchmal,
wenn mich die Dunkelheit umfängt und schleichend Stille einkehrt, frage ich mich, wie es
wohl sein mag, schlafen zu können. Dann verspüre ich den Wunsch, Augen zu haben, die
ich schließen könnte, um einfach nur zu ruhen. Doch ich weiß, dass ich niemals Schlaf
finden werde. So lausche ich in die Nächte, höre das leise Gurgeln des Flusses, das
Rascheln der Mäuse im Unterholz, und warte darauf, dass ein weiterer Morgen weit im
Osten graurot heraufzudämmern beginnt.
Zahllose dieser langen, finsteren Nachtstunden habe ich damit zugebracht, mich zu
fragen, wer ich wohl bin. Doch eigentlich weiß ich es. Ich habe es schon immer gewusst,
so lange meine Erinnerung zurückreicht, bis sie sich in fernen Nebeln verliert. Denn ich bin
der Geist der Lokfelder Brücke.
Nicht der Geist der Häuser, die an dieser Stelle errichtet wurden. Häuser entstehen
und vergehen. Auch nicht der Geist der Brücke, die hier die Trave überspannt. Ich kannte
diese Ufer schon undenklich lange, bevor sie durch eine Brücke verbunden wurden. Ich
bin nicht einmal der Geist der Trave, die immerfort dahinfließt, beständig nur in ihrem ewig
gleichzeitigen Kommen und Gehen, während ich verharre. Nein, ich bin die Summe all
dessen, aber auch viel mehr als das und zugleich etwas ganz anderes.
Mehr als alles andere bin ich wohl die Essenz der vielen Menschen, die hierher
kamen. Denn wo feste Ufer und ruhig strömendes Wasser eine Stelle schaffen, an der
man einen Fluss überqueren kann, da finden sich unweigerlich Menschen zusammen.
Und während sie für Stunden oder auch Tage darauf warten, dass der Nachen des
Fährmanns sie übersetzen kann oder die Furt passierbar wird, sitzen sie beieinander,
unterhalten sich, trinken miteinander, lachen und singen, streiten und weinen. Dann
werden ihre Gedanken, ihre Hoffnungen und Ängste, ihr Wissen und alles, was sie in sich
tragen, ein Teil von mir.
So sehr haben diese Menschen mein Wesen geprägt, dass ihr erstes Erscheinen
den frühesten Punkt meiner Erinnerung darstellt. Alles davor ist ein zeitloses schwarzes
Nichts. Sie kamen vor undenklichen Zeiten, in Tierfelle gekleidet, verängstigte Wanderer in
einer Welt voller Gefahren. Sie tauchten aus den dichten Wäldern auf, entfachten Feuer
und lagerten für eine Weile an dem noch namenlosen Fluss, der ihnen reichlich Wasser
und Fische schenkte, damit ihre Kinder und Alten sich erholen konnten. Und ohne dass sie
es wussten, teilten sie mit mir, was sie ausmachte. Wenn sie nachts zu den Sternen
aufblickten, fragten sie sich, wie es wohl ihren toten Ahnen ergehen mochte, sie sorgten
sich darum, ob es entlang des Flusses ausreichend Wild geben würde, sie grübelten, wie
sie die scharfkantigen Steinsplitter mit Hilfe von geflochtenem Gras am besten an Stöcken
befestigen könnten. Aber was immer sie auch taten, sie fühlten sich wohl an diesem Ort.
Ich spürte ihre Zufriedenheit, sie durchdrang und erfüllte mich mit einer ruhigen Wärme.
Doch sie stimmte mich auch traurig, weil ich wusste, dass diese Menschen weiterziehen
würden, wie es ihre Art zu leben verlangte. So kam es dann auch. Als sie schließlich
aufbrachen, ließen sie eine große Stille zurück. Und ich, aus einem Schlummer erwacht, in
den ich nicht wieder zurückfand, begann zu warten.
Ich musste lange warten. Dann und wann trug das Wasser der Trave eine vage
Ahnung mit sich, dass Menschen weiter flussaufwärts die Strömung durchwatet oder an
den Ufern gerastet hatten. Flüchtige Eindrücke nur, die rasch vorüberzogen. Doch der Ort,
dem ich innewohne, war zu abgelegen. Niemand hatte Grund, hierher zu kommen,
niemand verirrte sich hierher. Sommer und Winter vergingen, Jahre und Jahrhunderte
zogen vorüber, in denen ich alleine mit mir selbst blieb.
Schließlich aber kehrten eines Frühjahrs die Menschen zurück. Und nun erst merkte
ich, wie viel Zeit verstrichen sein musste, denn sie hatten sich verändert. Größer waren sie
geworden, und statt Fellen trugen sie Kleidung aus grob gewebtem Leinen. Aber nicht nur
ihr Erscheinungsbild war ganz anders, als ich es in Erinnerung hatte. Auch in ihnen sah es
anders aus. Sie hatten sich eine Vorstellung davon erschaffen, warum die Welt, in der sie
sich befanden, so war, wie sie war. Sie hatten den übermächtigen Kräften der Natur, von
denen ihr Überleben abhing, Namen und Gestalten zugewiesen und somit gebändigt, um
nicht unentwegt in Angst vor dem Unerklärlichen zu leben. Die Furcht hatte sich in
Ehrfurcht verwandelt.
Es war nur wenige Männer, die an einem feuchten, nebelverhangenen Tag aus dem
Wald traten. Stundenlang hatten sie sich ihren Weg durch das dichte Unterholz gebahnt;
nun ließen sie sich erschöpft am Ufer nieder. Sie hatten sich mit ihren Familien in der
Nähe niedergelassen und erkundeten nun die Gegend, in der sie fortan leben würden.
Während sie sich ausruhten und beratschlagten, ob sie umkehren oder weitergehen
wollten, bemerkte einer von ihnen, dass der Fluss, der zu jener Zeit mehrfach so breit war
wie heute, an dieser Stelle seicht genug zum Durchwaten aussah. Zwei von ihnen
versuchten es, nachdem sie die Wassergeister, die sie dort vermuteten, um Vergebung für
das Eindringen in ihr Reich gebeten hatten. Indem sie sich vorsichtig Schritt für Schritt
vorantasteten und den Boden vor sich mit langen Stöcken nach Untiefen absuchten,
durchquerten sie den grünlichtrüben Strom. Mit nassen Beinen, doch ansonsten
wohlbehalten, gelangten sie zum gegenüberliegenden Ufer, sahen sich dort um und
kehrten dann wieder zurück. Sie waren zufrieden mit der Furt, die sie entdeckt hatten. Und
auch ich war glücklich. Denn es bedeutete, dass öfters Menschen kommen würden, um an dieser Stelle von einem Ufer ans andere zu wechseln. Dann, bevor die Männer sich auf
den Weg machten, um vor Einbruch der Nacht wieder bei ihren Höfen zu zu sein,
ereignete sich noch etwas, von dem ich nicht ahnen konnte, wie lange es mich begleiten
würde. Sie bezeichneten den Fluss, den sie vorgefunden und überwunden hatten,
untereinander als Treva. Es war nicht als Name gedacht, denn in ihrer Sprache bedeutete
es einfach nur Fluss. Und dennoch schien sich das Wort in diesem Moment untrennbar mit dem träge strömenden Wasser, mit dem Ort und somit auch mit mir zu verbinden. Etwas hatte sich verändert.
Von nun an sah ich tatsächlich häufiger Menschen. …
…
Es ging nicht so weiter. Die Zeiten änderten sich, und die Lokfelder Brücke musste
schließen. Nach sieben langen Jahrhunderten gab es kein Gasthaus mehr am Ufer der
Trave, keine Feiern, keine Menschen, die sich um die Tische versammelten und sich
unterhielten. Drückende Stille kehrte im Saal ein. Die Autos fuhren vorüber, ohne dass ihre
Insassen den Ort spürten. Ich fühlte mich schrecklich verlassen.
Doch es sollte nicht so bleiben. Das Leben kehrte in die Lokfelder Brücke zurück.
Und ich genieße seither wieder jede Gelegenheit, den Bewohnern und Gästen, die hier
zusammenkommen, meine Geschenke zu überreichen. Der gute Geist der Lokfelder
Brücke wirkt weiter. Und so wird es bleiben. Ich weiß es.“

 

 

 

Oliver Henkel:

Offener Bücherschrank

Unser „offener Bücherschrank“ steht jederzeit frei zugänglich und geschützt im Infopoint (Flur zum Saal, die Haustür ist nicht verschlossen). Jeder ist herzlich eingeladen hier zu stöbern und Bücher mitzunehmen. Wir bekommen mehr Bücher als mitgenommen werden, daher ist das Regal meist voll und wir sortieren von Zeit zu Zeit aus und bringen die aussortierten Bücher meist ins Sozialkaufhaus Bad Oldesloe oder Bad Segeberg. Wenn Platz frei ist und ihr schöne Bücher spenden möchtet, könnt ihr gern auch welche reinstellen, aber bitte nicht einfach Kisten unabgesprochen im Flur abstellen 😉 Habt ihr Lust, euch mit um den Bücherschrank zu kümmern? Klasse, dann meldet euch einfach bei Oliver Henkel oder Melanie Otto 🙂

Neben dem Bücherregal im Flur stehen noch andere Regale mit z.B. Flyern von Netzwerkpartnern im Traveraum, touristischen Informationen und Ausflugszielen im Travetraum, ökologischen Reisen und weitere Angebote der Agentur Travetraum.

Hier eine Liste von weiteren Informationen und Karten, teilweise ist auch unser Bücherschrank schon online eingetragen und zu finden:

„Buchgenuss am Fluss“

25.11.2012 Eröffnung offenes Bücherregal im Infopoint im Büro: Der Ideengeber, Buchautor Oliver Henkel aus Lübeck, sagte ein paar Worte zu der Idee und spendete als Startschuss eines seiner neuen Bücher „Die Fahrt des Leviathan“ mit der Inschrift: „Dieses Buch soll sein Dasein im Bücherschrank der Lokfelder Brücke beginnen. Möge es auf seinem Weg von da ab vielen Menschen begegnen, denen es ein wenig Freude bereitet.“
Vielen Dank Oliver! 🙂

DSCF1566

DSCF1792

DSCF1793

Tipi

2026 haben wir neue 10m-Tipistangen (15 Stück) gekauft und den Aufbau nochmal exakt gelernt. Um die Haut zu schonen, möchten wir es zukünftig häufiger auf- und abbauen. Für das Tipiteam suchen wir weitere Unterstützung, meldet euch gern bei uns, wenn ihr Lust habt mehr über Tipis zu erfahren, zu lernen und mitzumachen.

2025 haben wir ein neues 8m-Inlining gekauft. Damit sind wir wieder in der Lage, aus dem 7m-Tipi ein 8m-Tipi zu machen, wenn der größere Platzbedarf besteht. Die Tipihaut wird dann bis zu einen Meter weiter oben gebunden und nach unten mit dem Inlining verlängert.

2024 haben wir eine neue 7m-Tipihaut gekauft. Die alte Haut war inzwischen mehrfach gerissen, genäht und wieder gerissen. Besonderen Dank an Mahi für das Crowdfunding und alle SpenderInnen! 

Seit 2020 haben wir dieses 8-Meter-Tipi fest in unserem Garten stehen. Da es vorher schon 5 Jahre durchgehend im Hamburger Sachsenwald stand, ist die Tipihaut bereits in die Jahre gekommen. Nach Bedarf können wir ein Inlining einziehen und einen Holzboden einlegen. Es passen bis zu 30 Personen rein. Hier sitzen Kinder und Erwachsene gleichermaßen gern am Feuer, egal ob zu einem Workshop, zum Liederabend, zu einer Zeremonie, zum Übernachten oder einfach nur so, die Atmosphäre ist einfach immer wieder traumhaft schön! 🙂


01.08.2012 bis 2019 haben wir jedes Jahr im Sommer für max. zwei Wochen ein 4-6-Meter-Tipi aufgebaut (aus dem Freundeskreis geliehen von Jörn & Swantje und Jens), für unser „Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume“, ein paar einzelne Lagerfeuer-Abende und ein Teambuilding. Geträumt haben wir derweil von einem eigenen und größeren Tipi, das hier häufiger bis ganzjährig stehen kann und uns mehr Raum bietet für viele weitere schöne Aktionen.


10.03.2020 Unser Freund und Vereinsmitglied „schnurstracks Kletterpark“, Geschäftsführer Albrecht Stroop, hat uns sein gebrauchtes 8-Meter-Tipi zum Kauf angeboten. Dies war eine super Gelegenheit für uns, ein eigenes Tipi anzuschaffen, Preis insgesamt 1.785,00 € inkl. MwSt (vergleichbarer Neupreis mind. ca. 3.000 €):

20.03.2020 Die Sparkassen-Stiftung Stormarn hat uns eine Förderung bewilligt von 500,00 € für die Anschaffung dieses Tipis für die Traveträume, vielen vielen Dank dafür, das ist super und freut uns sehr!!! 🙂

30.03.2020 Die AktivRegion Holsteins Herz hat uns ebenfalls eine Förderung bewilligt von 500,00 € aus dem Jugendförderfonds für die Anschaffung dieses Tipis für die Traveträume, auch hier viiieeelen Dank!!! 🙂


26.09.2020 Durch Corona konnten diesen Sommer nicht alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden, die den Kauf des Tipis finanzieren sollten. Wir haben aber dank der öffentlichen Spendengelder, Unterstützung aus dem Freundeskreis und ein paar Planänderungen inzwischen alles abwickeln können. Es wäre toll, wenn ihr uns weiterhin finanziell unterstützt, um auch die anderen Projekte noch realisieren zu können:

Hier geht es zu unserem Spendenkonto der GLS-Bank (inkl. Spendenbescheinigungen).

27.05.12 Lesung mit Oliver Henkel: „Die Fahrt des Leviathan“

Oliver Henkel ist Mitglied in unserem Travetraum-Netzwerk. 2011 hat er die Novelle „Slawendämmerung“ zu unserem Filmprojekt „Deus Vult“ geschrieben. Seid herzlich eingeladen:

Fotoalbum der Veranstaltung:

LachYoga, LachVorträge, LachClub

lachenmachenLachen schadet ihrer Krankheit
Das kontrollierende Denken wird durch Lachen unterbrochen. Man ist offen für Neues. Lachen und Frohsinn steigern die Produktivität. Wir werden durch Fröhlichkeit zufriedener, kreativer und spontaner. Wo gelacht wird, haben Wut, Zerstörung, Depression und Angst keinen Raum. Lachen ist der größte Feind des Stresses, stärkt das Immunsystem und macht uns im Alltag belastbarer.

Beim Lachen über uns selbst bekommt unser Problem ein Problem.
Die Lachforschung hat eine heilende Wirkung festgestellt bei: Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Angstzuständen, Schlafstörungen, Magengeschwüren, Allergien und sogar Krebs.

Noch Fragen?
Dann besuchen Sie meinen LachClub oder LachVortrag, praktizieren Sie regelmäßig LachYoga und lachen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker!

rainer1
Rainer Ludwig
LachYogi

 

Nordik Komedy

https://brknzg.sn2.livefilestore.com/y1pVXvMGpPe1QI8u6iWWb1zMgdxo7yKe8VCowVWQvFX4Dokpi94RgMZiBQBOngO1PKCE5P9mqM5qQ8-uJR57DBUMyu9oXcsf2k0/Wiewardasnochma.jpg?psid=1

Merkwürdig …ooder watt?!

Nordik Komedy mit Claude Merkwürdig

…ne halbe Stunde Tüddelkram, Gesinge und Magie für Ihre Feier mit seinem Programm

„Wie war das nochma?“

rainer1
Rainer Ludwig
Nordik Komedy

 

Maulwurf

Sonntag, 13.02.2011 14:00-18:00 Uhr CLuB-Café: Offene Kleinkunstbühne
Heute ab 15 Uhr: „MALTE & MAULI haben den Durchblick!“ – unterirdischer Spaß mit Andy und Rainer! Im Anschluss kann sich auf der Offenen Bühne jeder der möchte mit Musik, Theater oder Zauberei vor Publikum präsentieren. Eintritt frei, der Hut geht rum.



24.07.2017: Gestern noch eine Schwitzhütte mit Frauenthemen, heute Besuch vom Maulwurf – wir rufen ihn zu jeder indianischen Zeremonie als Krafttier für die Mutter Erde, das hat wohl gut geklappt  🙂

„Wahinheya, der Maulwurf. Positiv: Kennt die Wurzeln aller Dinge, die Heilkräfte des Körpers, Kraft der Selbstheilung. Negativ: Blindheit, Verschlossenheit.“

Für mehr Fotos bitte hier auf das Bild klicken:

Maulwurfshügel haben wir hier ja viele, aber gesehen hatten wir vorher noch keinen von diesen putzigen kleinen Bewohnern. Wie flauschig und sauber das Fell ist und wie groß die Grabhände, er hat nicht gebissen obwohl er Fleischfresser ist und sich einen Moment ruhig ansehen lassen. Wir haben die Katze zurück gehalten und hoffen, der Kleine ist wieder gesund und lebendig unter die Erde gekommen 🙂 Die Wette gegen meine Mutter habe ich jedenfalls verloren, sie haben Augen, wenn auch kleine: https://de.wikipedia.org/wiki/Maulwürfe.

Maulwurf

~ Handeln ~

Hat sich ein Maulwurf in Ihr Leben gegraben, mahnt er Sie, Ihre realen Handlungen zu überprüfen. Kann es sein, dass Sie die reale Ebene verlassen haben und Ihre Ideen in Wirklichkeit nicht mehr realisierbar sind? Vielleicht weichen Sie dem praktischen Handeln aus, indem Sie Luftschlösser bauen. Bedenken Sie, dass der Maulwurf über der Erde keine Überlebenschancen hätte. Genauso können Ihre Handlungen keinen Erfolg bringen, wenn Sie die Realität verlassen.

Für uns Menschen ist es wichtig, unser Handeln nach den Gesetzen der Natur auszurichten. Ein gewisser Weitblick kann dabei nützlich sein. Doch wenn wir uns in unseren Visionen verlieren, genügen unsere Lebenserfahrungen bei weitem nicht, um ohne leidvolle Prozesse wieder zur Erde zurückzufinden. Die Maulwurfmedizin lehrt uns ein erdnahes Leben. Es steht Ihnen frei, sich in der Realität unendlich viele Möglichkeiten zu eröffnen, mannigfaltige Ausdrucksformen zu finden und einen größtmöglichen Raum einzunehmen. Doch alles, was sich in Ihrem Leben abspielt, sollte begreifbar bleiben. Gehen Sie nie leichtfertig über Strukturen und Formen Ihres Lebens hinweg, indem Sie die Geschehnisse aus dem realen Rahmen heben. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie alles verstehen, und es braucht vielleicht etwas Mut, zum eigenen Unverständnis zu stehen. Begegnet Ihnen der Maulwurf, will er Sie also auch ermuntern, sich auf das ganze Naheliegende, ganz real Echte zu besinnen.

In der Realität des Lebens liegt auch sehr viel Geborgenheit. Vielleicht tut es Ihnen gerade jetzt gut, sich in die Arme von Mutter Erde zurückzugeben. Lassen Sie sich von Strukturen und Gesetzmäßigkeiten der Erde beruhigend umschließen und haben Sie den Mut, den Abläufen in den anderen Welten ihren Lauf zu lassen. Da der Maulwurf sein Erdreich nur sehr selten verlässt, empfehlen wir Ihnen, diese Begegnung doch sehr ernst zu nehmen. Prüfen Sie in Ihrem Leben, was fassbar, real und echt ist, und lassen Sie für einen Moment Ihren Glauben, ihre Visionen und Ideen beiseite. Vielleicht ist ja wirklich in Ihrem realen Leben der Wurm drin, und vor lauter träumen haben Sie es noch gar nicht bemerkt.

Der Maulwurf mag zwar blind sein, doch sein Tastsinn ist sehr ausgeprägt. Tasten Sie sich also durch die Strukturen Ihrer Realität und Sie werden wahrscheinlich so manchen Wurm finden. Oft begegnet man nur den Spuren des Maulwurfs, zum Beispiel Erdhügeln. Lassen Sie den kleinen Kerl ruhig in seinem Erdreich leben. Sie können gewiss sein, wenn er sich mit seinen Gängen in Ihren Garten gewagt hat, ist in den Strukturen Ihres Lebens alles in Ordnung. Er fühlt sich von Ihnen angezogen, weil Sie sich das Reich der Erde ebenso zur vertrauten Heimat gemacht haben wie er.

Quelle: „tierisch gut – Tiere als Spiegel der Seele – Die Symbolsprache der Tiere“ von Regula Meyer

Nach oben