Schlagwort: Kultur

Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME 2017

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,
herzlich Willkommen zu unseren Natur-Kultur-Erlebnistagen „TRAVETRÄUME“! Dieses Jahr laden wir euch zu einem (internen) Familien-Sommercamp mit abschließendem (öffentlichen) Sommerfest ein. Besonders am Herzen liegen uns dabei viiiieeel Zeit für Gemeinschaft und voneinander lernen, kochen & essen, Entschleunigung und Zeremonien, Kreativität und Spaß – natürlich ökologisch sinnvoll 😉 Das „Programm“ inhaltlich werden wir gemeinsam in der Zeit planen, d.h. wir eröffnen hier einen „open space“. Der „organisatorisch bisher angedachte Rahmen“ wird auf dieser Internetseite weiter ergänzt. Bitte merkt euch den Termin bereits vor, nehmt euch Urlaub, sprecht euch mit Freunden ab, kommt monatlich zu den Vorbereitungstreffen beim Brunch bzw. meldet euch, wenn ihr Lust auf eine schöne Zeit mit und bei uns im Sommer habt, wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße,
Melanie

Organisatorisch angedachter Rahmen (Stand 08.08.17):

  • Sa 26.08.2017 Anreise, Aufbauen
  • So 27.08.2017 Übungs-Schwitzhütte mit Menie
    • 13 Uhr Mittagsessen
    • 14 Uhr Feuer anzünden
    • 16-17 Uhr Beginn der Zeremonie
  • Mo 28.08. – Fr 01.09.2017 Familien-Sommercamp („open space“)
    • täglich gemeinsam makrobiotisch kochen und essen
    • viel Zeit für Natur, Kultur & Gemeinschaft, miteinander und voneinander lernen
    • Lagerfeuer-Sommernächte im Tipi, Gitarre, Stockbrot, …
    • Sara wird in der Woche auch Übung-Schwitzhütten machen
    • Fr 01.09.2017 ca. 20-24 Uhr Einführung in unser Leben mit Zeremonien, Wassertrommel-Songs der Native American Church
  • Sa 02.09.2017 ab 14 Uhr Tag der offene Tür & Sommerfest 😀
  • So 03.09.2017 Abbauen, Abreise

 „Kosten“ Camp: 75 €/Person ab 6 Jahren, Übernachtung im Tipi oder eigenen Zelt, Essen + Trinken wird von der Gruppe vor Ort selbst organisiert (bio-vegan). Ermäßigung auf Anfrage (Bitte meldet euch auch wenn ihr kein Geld habt aber mithelfen oder euch anderweitig einbringen könnt/möchtet, das ist genauso wertvoll und die Gemeinschaft ist hierbei wichtiger als Geld!).

Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Woche ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂

Links:

Fotos:

01.-09.07.2017 Visionssuche-Workshop und -Camp mit Jens Hofmann

schwitzhuette

Visionssuche-Workshop /-Camp und Sommercamp mit Jens Hofmann in Lokfeld:

01.07. – 09.07.2017 // Workshop + Camp „Crying for a Vision“ (PDF zum Download)

Sa 01.07. // 10-17 Uhr Workshop
So 02.07. // 10-17 Uhr Workshop
Mo 03.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Di 04.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Mi 05.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Do 06.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Fr 07.07. // Visionssuchen // ab 17 Uhr Sommercamp inkl. Schwitzhütten
Sa 08.07. // Visionssuchen // ab 15 Uhr Geburtstagsfeier Jens
So 09.07. // vormittags Dankes-Schwitzhütte

Workshop 01. – 02. Juli jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
In diesem Workshop vermitteln wir Dir das nötige Wissen, um die geschichtlichen
Hintergründe, die Bedeutung, die Vorbereitung und den Ablauf einer Visionssuche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, dass wir die Visionssuche auf traditionelle Art
durchführen. Das heisst, so wie es seit Generationen im Stamm der Lakota und im
Besonderen in der Familie Chipps praktiziert wird.
An den Abenden (ab 17.00 Uhr) beginnen wir mit der Schwitzhüttenzeremonie, die
Teil der Vorbereitungen zur Visionssuche ist.

Visionssuchen 03. – 08. Juli

Vorbereitung
In den Tagen Deiner Vorbereitung gibt es täglich eine Schwitzhütte. Du hast Zeit für
Deine persönlichen Vorbereitungen (Visionssucheplatz suchen, Ties machen, etc.).
Wir werden Dich dabei in vollem Umfang unterstützen.

Visionssuche
In der Entscheidung, ob Du für ein, zwei oder drei Nächte auf Visionssuche gehst,
werden wir Dir helfen. Entsprechend werden wir Dich am Abend nach einer kurzen
Schwitzhütte auf Deinen Visionssucheplatz bringen, wo Du die folgenden Nächte,
und die dazwischen liegenden Tage allein, ohne Essen und Trinken, aber dennoch
sicher und behütet, in Dein Gebet vertieft, verbringen wirst. Am Morgen nach der
letzten Nacht werden wir Dich abholen und mit einer kurzen Schwitzhütte wieder auf
die „normale“ Welt vorbereiten.

Nachbereitung
Es ist uns wichtig, dass du anschließend noch im geschützten Rahmen des Camps
bleibst, bis du wieder in die Öffentlichkeit gehst. Dort werden wir dir ein sanftes
wieder Ankommen ermöglichen. Es gibt die Möglichkeit, deine Erfahrungen mit uns
zu teilen. Fragen kannst in einer Lowampi-Zeremonie direkt von den Spirits
beantworten lassen, um Klarheit über deine Erlebnisse zu bekommen.

Dankeshütte 9. Juli vormittags
Abschliessen werden wir das Camp mit einer Dankes-/Wopila-Schwitzhütte.

Sommercamp 03. – 07. Juli
An diesen Tagen wird es abends (ab 17.00) je nach Interesse, Bedarf und Teilnehmerzahl
auch Schwitzhütten für die Unterstützer geben. Es wird Zeit sein gemeinsam Lieder zu
lernen, sich auszutauschen, vielleicht spannen wir auch mal die Wassertrommel um die
NAC-Songs zu singen oder singen an der Sonnentanztrommel.
Du bist herzlich eingeladen die Zeit hier zu verbringen auch wenn du nicht selbst auf
Visionssuche gehst. Es wird aber kein festes Programm geben, da ich mit meiner
Hauptaufmerksamkeit bei den Visionssuchenden bin.

Geburtstagsfeier 08. Juli
„Hilfe ich werde 50!“ Du bist eingeladen mit uns meinen fünfzigsten Geburtstag zu feiern,
ab 15.00 Uhr zum Kaffe und ab 19.00 Uhr zum Grill-Buffet.

Organisatorisches

Leitung: Jens Hofmann und Team
Ort: Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Übernachtung: Wer hier übernachten möchte kann dies gern im Zelt oder im Saal tun.
Melanie bittet um 10 € pro Nacht.

Beitrag / Kosten:
Workshop – für den Samstag hätte ich gern 30 €, für den Sonntag 50 € bzw. 80 € für
beide Tage.
Visionssuche – Für eine Visionssuche von zwei oder drei Nächten bekomme ich 300 €
für meine Begleitung. Zuzüglich der Kosten für Feuerholz, Steine, etc. von etwa 50 €.
Schwitzhütten – sind wie immer auf Spendenbasis. Wir bitten dich etwas zum gemeinsamen Essen mitzubringen.

Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte unter: info@jens-hofmann.de oder 0173-4000 484.
Solltest du auf Visionssuche gehen wollen melde dich bitte so bald als möglich. Dann
schicke ich dir eine Liste mit den Dingen zu, die du brauchst und wir können besprechen
wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Frauen:
Frauen, die ihre Menstruation haben, können den Unterricht und die Unterweisung
während des Workshops / Camps wahrnehmen. Die Teilnahme an den Zeremonien, wie
Visionssuche oder Schwitzhütte, kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Teilnahmebedingungen:
Jeder Teilnehmer bestätigt, dass er körperlich und geistig fähig ist, an dem jeweiligen Kurs
teilzunehmen. Ausnahmen bedingt durch Krankheit, Behinderung, medizinische
Medikamente usw. müssen vorher mitgeteilt werden. Der Teilnehmer ist sich bewusst,
dass die Teilnahme trotz sicherer Bedingungen Gefahren mit sich bringen kann und
übernimmt dafür die volle Verantwortung. Hierzu zählen auch Risiken wie Verletzungen,
Krankheit, Schäden oder Verlust von Eigentum, die durch höhere Gewalt verursacht
wurden. Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen der Trainer/Leiter Folge zu
leisten. Die Teilnahme an den Kursen erfolgt somit auf eigene Gefahr.

Potluck-Brunch (bio-vegan)

Hallo ihr Lieben,

einmal im Monat (meist Samstag 11-18 Uhr) gibt es hier ein offenes Treffen für alle Freunde der Lokfelder Brücke, s. Kalender.

Potluck-Brunch: Jeder bringt eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mit, inkl. eigenem Teller/Becher/Besteck (bio-vegan).

Im Anschluss ist Zeit für gemeinsame Aktivitäten: Ausflüge, Baden, Basteln, Spielen, Musizieren, Singen, Tanzen, Klönen, Chillen, Spaßen, Arbeiten, Pflanzen, Ernten, Kennenlernen, …

Nach Wetter und Jahreszeit sind wir im Garten oder Haus. Ein offener Bücherschrank, Gemeinschaftsspiele und Musikinstrumente sind vorhanden. Neue Gesichter, eigene Ideen und Aktivitäten sind willkommen 🙂

Wir bitten um kurze Anmeldung und freuen uns auf euch! Zum einfach nur mal „Reinschnuppern“ oder „Kennenlernen“ könnt ihr gern auch ohne vorherige Anmeldung dazu kommen 🙂

Liebe Grüße,

Melanie

14.+15.01.2017 Schwitzhütten-Workshop mit Jens Hofmann

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Schwitzhütten-Workshop mit Jens Hofmann in Lokfeld:

Samstag, 14.01.2017 // 10-20 Uhr // Teil 1 für Anfänger (PDF zum Download)
Sonntag, 15.01.2017 // 10-20 Uhr // Teil 2 für Fortgeschrittene (PDF zum Download)

Samstag, 14.01.2017 Teil 1 für Anfänger „Inipi – Life within“

Gedacht ist dieser Tag für alle, die Schwitzhüttenzeremonien kennenlernen wollen und einen Einblick und ein Verständnis für die Hintergründe dieser Traditionen erhalten möchten.

– In einem Vortrag vermitteln wir grundlegendes Wissen über die Schwitzhütte
– Zusammen bereiten wir die Schwitzhütte vor, sodass du den Aufbau und Ablauf verstehen lernst
– Wir zeigen wie man Ties und Flags macht
– Wir beginnen erste Schwitzhütten-Lieder zu lernen, erklären deren Bedeutung und Übersetzung
– Wir vermitteln grundlegendes Wissen über: Das Medizinrad / die vier Winde / die vier Elemente, weitere Zeremonien der Lakota

Leitung: Jens Hofmann
Ort: Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Termin: Samstag 14. Januar 2017, Beginn 10.00 bis ca. 20.00 Uhr
Kosten: 60,- Euro

Verpflegung: Für das Mittagessen ist jeder eingeladen etwas für´s gemeinsame Buffet mit zu bringen. Am Abend nach der Schwitzhütte gibt es einen Eintopf.

Frauen: Frauen, die ihre Menstruation haben, können am Workshop (Unterricht und Unterweisung), nicht aber an den Zeremonien teilnehmen. Die Teilnahme an den entsprechenden Zeremonien kann zu einem späteren Zeitpunkt gern nachgeholt werden.

Anmeldung: Bitte schriftlich an info@jens-hofmann.de

Sonntag, 15.01.2017 Teil 2 für Fortgeschrittene „How to get connected“

Gedacht ist dieser Tag für alle, die an dem ersten„Schwitzhüttenworkshop“ teilgenommen haben und jenen, die oft zu unseren Zeremonien kommen.
Zu Beginn wiederholen wir das in Teil 1 vermittelte Wissen über die Schwitzhütte, das Medizinrad, die vier Elemente, etc..
Danach geht es darum, dieses Wissen in reale Erfahrungen umzusetzen, das heißt, wir lernen uns mit all den einzelnen Elementen zu verbinden. Den heißen Steinen, den vier Winden, den Naturwesen und natürlich dem eigenen Selbst / der eigenen Seele. Wir werden daran arbeiten immer wieder den Kontakt aufzunehmen, diese Verbundenheit herzustellen und in ihr zu verweilen.
Es wird Zeit für Erfahrungsaustausch und das Klären von Fragen geben und natürlich werden wir dann auch eine Schwitzhütte machen.

Leitung: Jens Hofmann
Ort: Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Termin: Sonntag 15. Januar 2017, Beginn 10.00 bis ca. 20.00 Uhr
Beitrag: 60,- Euro

Mitzubringen: Das übliche Schwitzhütten-Zubehör. Shorts / Kleid, Handtücher, Tabak, Stoffe, wetterfeste Kleidung.

Verpflegung: Für das Mittagessen ist jeder eingeladen etwas für´s gemeinsame Buffet mitzubringen. Am Abend nach der Schwitzhütte gibt es einen Eintopf.

Frauen: Frauen, die ihre Menstruation haben, können am Workshop (Unterricht und Unterweisung), nicht aber an den Zeremonien teilnehmen. Die Teilnahme an den entsprechenden Zeremonien kann zu einem späteren Zeitpunkt gern nachgeholt werden.

Anmeldung: Bitte schriftlich an info@jens-hofmann.de

Advents-Café 11.12.2016

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Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,

wie jedes Jahr laden wir euch ganz herzlich ein zu unserem Advents-Café am Sonntag, 11. Dezember von 14 bis 18 Uhr. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Nachmittag mit euch bei Kaffee & Kuchen. Und da unser Weihnachtskrimi vom letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, führen wir ihn nochmal auf 🙂

Und dieses Jahr bitten wir unbedingt um Voranmeldung, wir vergeben eine begrenzte Anzahl an Platzkarten! Wer keine mehr bekommt oder Sonntag nicht kann, kann ggf. gern zur Generalprobe am Samstag um 17 Uhr kommen.

Zudem freuen wir uns wieder über so leckere bio-vegane Kuchenspenden, bitte sagt bescheid, wenn ihr helfen/backen könnt bzw. möchtet, dankeee! 🙂

Liebe Grüße,

Menie, Rainer und Christian


Social Media:


Link zu den Fotos & Videos (bitte auf das Foto klicken):

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Feedback:

  • Menie: „Ich kam im Sommer gerade aus dem Urlaub zurück, da überfiel mich Rainer damit, dass ALLE den Weihnachtskrimi nochmal aufführen möchten… ich konnte kaum noch nein sagen 😉 Obwohl ich erst dachte niemand schaut sich das ein zweites Mal an, war der Saal wieder voll mit Familie und Freunden und es war KLASSE Leute! Vielen Dank Olli, Rainer, Micha, Svenja, Anja, Silke, Maic, für den riesen Kult-Spaß! Die Idee mit der zusätzlichen Rolle des Eisbären kam mir für unsere Klimaschutzbeauftragte Isa, Olli hat den Text extra noch kurzfristig geschrieben, riesen dickes DANKESCHÖN dafür!!! Danke an Jens und Jörg wieder für den Tresendienst, danke an Christian für das Waffelbacken und Mama und Martina für die Kuchen! Besonders gefreut hat mich dieses Mal, dass unser lieber Theater-Freund Udo dabei war, unsere neue Flüchtlingsfamilie, Helmut & Marlies und Peter, den ich zu gern mit auf unserer Bühne sehen würde 🙂 Jetzt bin ich gespannt, ob es unseren Weihnachtskrimi nochmal irgendwann irgendwo irgendwie zu sehen gibt…“

Links zu unseren anderen Advents-Cafés:

Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME 2016

Einladung

Samstag, 27.08.2016

14-18 Uhr Infopoint & Ferienprogramm für Groß und Klein
18-20 Uhr Grill-Potluck (bio-vegan)
Ab 20 Uhr Lagerfeuer-Treffen im Tipi

Sonntag 28.08.2016:

11-14 Uhr Brunch-Potluck (bio-vegan)



Details werden noch weiter ergänzt…:

Titel: Traveträume
Datum: Samstag, 27.08.2016 (Sonntag, 28.08.2016)
Uhrzeit: Samstag 14-18 Uhr (open end am Lagerfeuer & So 11-14 Uhr)
Ort: Treffpunkt Lokfelder Brücke, Lokfeld 2, 23858 Barnitz
Veranstalter: Förderverein Lokfelder Brücke e.V.
Anmeldung: Melanie Otto, Tel. 04533 737630, info@lokfelder-bruecke.de
Teilnehmer: 5-30 Personen (Kinder + Erwachsene jeden Alters)
Kosten: ab 6 Jahren 7,- €, ab 18 Jahren 12,- € (ohne Verpflegung) für das Ferienprogramm. (Potluck, Lagerfeuer und Übernachtung auf Spendenbasis.)
Beschreibung: Natur-Kultur-Erlebnis an der Trave, unterwegs in Wald und Wiesen für Groß und Klein. Eine schöne gemeinsame Zeit für Familien und alle Freunde der Lokfelder Brücke in unserem Garten, im Tipi, am Lagerfeuer mit Stockbrot, Märchen und Liedern… Bei gutem Wetter mit Badesachen und Romantik unterm Sternenhimmel. Ab 18 Uhr Sommerfest mit bio-veganem Grill-Potluck und wer möchte Übernachtung im Tipi oder eigenem Zelt, Ausklang Sonntag ca. 11-14 Uhr zum bio-veganen Brunch-Potluck (Potluck = jeder bringt was mit inkl. Teller und Besteck). Kinderbetreuung nur Sa 14-18 Uhr, danach bitte in Begleitung eines Erwachsenen bzw. nach Absprache. Eigene Ideen sind willkommen 🙂

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Herr Herlekin

14-18 Uhr Trave-Märchen:

Kinder (5 – 99 Jahre) erfinden ihre Märchen…

Gemeinsam streifen wir am Fluß entlang und erkunden das Ufer. Wunderschöne Blätter, merkwürdige Kieselsteine und Federträume werdet ihr finden.

Mit unserem spannendem Sammelsurium suchen wir einen friedlichen Ort, finden uns im Kreis zusammen und lassen die Dinge zu uns sprechen.

Wir werden ein eigenes Märchen erfinden und es dem Wind erzählen… vielleicht singen wir noch ein Lied und basteln uns ein Amulett.

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Letztes Jahr hat Herr Herlekin uns das Märchen erzählt, wie der Lübecker Marzipanapfel nach Lokfeld kam. Dieses Jahr erfinden die Kinder ihr eigenes Märchen 🙂

Leitung: Jörg Langmann (Herr Herlekin), joerg@langmann.de, 0172 2392130, Anmeldung bitte bis 13.08.16


IMG_228014-18 Uhr Bogenschießen (nur bei gutem Wetter):

Michael Frädrich, Mitglied der „Bogensparte Schützenverein Klein Wesenberg u. Umgegend von 1909 e.V.„, bringt seinen Sportbogen mit. Jörg Langmann bringt seinen mittelalterlichen Langbogen mit.zielscheibe2_480 Es wird eine Zielscheibe aufgebaut und wer mag kann sich im Bogenschießen versuchen, unter der Leitung der beiden. (Nur bei gutem Wetter, nicht bei Regen.)


14-18 Uhr Sack-ins-Loch-Weltmeisterschaft:

SiL 2Rainer Ludwig hat sich dieses Spiel hier vor einigen Jahren ausgedacht und richtet nun schon zum zweiten Mal die „Weltmeisterschaft“ aus 🙂

Für Diejenigen, die sich gerade fragen, was denn bloß „Sack-ins-Loch“ sein soll… 
Es ist nur ein Spiel, bei dem aus 5,50 Meter Entfernung versucht wird, einen mit Kirschkernen gefüllten Sack in ein Loch auf ein schräges Brett zu werfen. Bleibt der Sack auf dem Brett liegen gibt es 1 Punkt. Trifft man das Loch gibt es 3 Punkte. WP_20150705_005
Es werfen 2 Spieler abwechselnd, sodass es dazu kommen kann, dass beispielsweise der Sack des 1. Spielers am Rand des Brettes oder des Loches liegen bleibt, was 1 Punkt ergibt. Wenn nun der 2. Spieler einen dieser Säcke mit seinem Wurf ins Loch schubst, erhält der erste Spieler 3 statt 1 Punkt, wenn ein Sack aber vom Brett geschubst wird, erhält der erste Spieler 0 statt 1 Punkt. Jeder hat 5 Säcke, also 5 Würfe und wer am Ende mehr Punkte hat, gewinnt den Durchgang. Wer 2 von max 3 Durchgängen gewinnt, kommt eine Runde weiter im Turnier. Im Finale sind 3 Siege in max 5 Durchgängen nötig.
Liest sich gerade vielleicht etwas kompliziert, ist aber beim Spielen voll einfach und macht auch beim Zuschauen riesig Spaß 😀 Kommt und schaut selbst…


Ab 20 Uhr Lagerfeuer-Treffen im Tipi:

IMG_2276Von Swantje und Jörn haben wir wieder das Tipi ausleihen können, viiielen Dank dafür ihr beiden! Jens hat es mit Rainer, Micha, Manni und mir aufgebaut und kümmert sich um das Feuer. Bringt eure Isomatten, Decken und Kissen mit, wir machen es uns gemütlich! Und bringt auch gern weitere Musikinstrumente mit, bisher werden wir Gitarren, Trommeln, Rasseln, das Cachon, ein Waschbrett und Liedermappen hier haben. Wer mag kann gern die ganze Nacht bleiben, wir übernachten im Tipi… 🙂

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Schöne Abende mit lieben Leuten in gemütlicher Runde 🙂

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13.12.2015 Advents-Café

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Liebe Freunde und Verwandte,

seid herzlich eingeladen zu unserem diesjährigen Advents-Café am 13.12.2015!
Wir werden etwas Besonderes erleben, etwas, was es noch nie gab… 🙂

Vor einigen Jahren entstand hier die Idee, einen Krimi auf die Bühne zu bringen. Im letzten Winter habe ich unseren lieben Schriftsteller-Freund Oliver Henkel gefragt, ob er ein Theaterstück für uns schreiben würde – er schreibt sonst Alternativweltgeschichten, hat aber z.B. auch schon die Novelle zu „Deus Vult“ und die Autobiographie „Ein Ort erzählt“ geschrieben. Nun, im Sommer war es soweit, er hat uns mit seiner Lesung begeistert und seitdem wurde das Stück geprobt. Das Trio „SVEMIRA“ (Svenja, Micha, Rainer) und Friends (Anja, Silke, Maic und ich) präsentieren die Welturaufführung der Kriminalkomödie „Deadly Christmas – Zimt und Blut“ – wir hoffen ihr seid genauso gespannt wie wir 🙂

Aber nicht nur unsere Familien und Freunde hier im Saal werden unsere Gäste, auch unsere Freunde der IMAC-Sprachenschule in Mexiko werden über Skype wieder live dabei sein, sie veranstalten extra ein Frühschoppen. Soleiman, der mexikanische Schuldirektor, wird aber dieses Mal auf dieser Seite der Leinwand stehen, er besucht uns während seiner Deutschland-Reise und kann so selbst seine Schüler mit begrüßen und das Theaterstück ansagen 🙂

Viel Vergnügen getreu unserem Motto: „Brücken bauen – Menschen verbinden“!

Liebe Grüße,
eure Menie


Social Media:


Link zu den Fotos & Videos (bitte auf die Bilder klicken):

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Fotos

Feedback:

  • Christian P Schlichte: „Das war eine GANZ TOLLE LEISTUNG – super gespielt, lustige Dialoge & eine ganz überraschende Wendung am Schluss! Wer’s verpasst hat, ist selbst schuld! Meine 115 Fotos (viele Portaits dabei) erhält Melanie Otto in Kürze – tolle Aufführung Rainer Ludwig, Michael Frädrich & Svenja Groth“
  • Rainer: Ich bin platt. Ein Zuschauer schrieb mir gerade folgendes: „Liebe Svemira & friends, habt Dank für einen wundervollen Nachmittag und ein überwältigendes Schauspiel. Wir haben lange nicht mehr so viel gelacht. Das Stück war witzig und spannend (klasse, Olli!) und spritzig gespielt. Köstlich! Macht weiter so!!!“
  • Rainer: „Vielen Dank an die über 70 Zuschauer im Saal und wer weiß, wie viele in Mexiko 🙂 Vielen Dank für euren freundlichen Applaus„
  • Imacltd Cuernavaca: „mexiko meldet 32 zuschauer womit die 100 gesprengt sein duerfte. tausend dank fuer die super tolle unterhaltung, die ihr geboten habt“

Links zu unseren anderen Advents-Cafés:

19.09.2015 LesART Reinfeld mit Richard Berkowski: „Unerhört – gern gehört“

2015-09-19 LesART Plakat mit HintergrundEinladung:

Liebe Freunde der Lokfelder Brücke,

hiermit lade ich euch herzlich ein zur nächsten Radio-Satire mit Richard Berkowski, zu Gast ist wieder Patrick Farrant, Gitarre.

Radioaktivitäten: Unerhört – gern gehört. Ein LesART-Abend von und mit Richard Berkowski

Datum:                Samstag, 19.09.2015
Uhrzeit:               Einlass ab 19:30, Beginn um 20:00 Uhr
Ort:                       Alte Schule, Matthias-Claudius-Str. 29, 23858 Reinfeld
Eintritt:                VVK 10,- Euro bei „Foto in Reinfeld“, Paul-von-Schoenaich-Str. 52  (an der Abendkasse 12 Euro)
Details:            www.reinfeldkultur.de

Wie im letzten Jahr veranstalten wir diesen Kulturabend gemeinsam mit dem Runden Tisch Reinfeld´s Zukunft.

Liebe Grüße,
Melanie Otto


 

Radioaktivitäten:

Unerhört – gern gehört

Ein LesArt-Abend von und mit Richard Berkowski.

Musikalischer Gast: Patrick Farrant

Es ist schon so etwas wie eine gute Tradition: Am Samstag, dem 19.9.2015, um 20 Uhr liest Richard Berkowski wieder einmal in der Alten Schule Reinfeld aus seinen Radiosatiren. Wie bei der überaus kurzweiligen und gut besuchten Lesung im letzten Jahr ist er wieder Gast des Kulturvereines Lokfelder Brücke und des Runden Tisches Reinfelds Zukunft. Sein Auftritt ist Teil der Veranstaltungsreihe LesArt Reinfeld.

Richard Berkowski liest aus seinen zahlreichen Radiosatiren, mit denen er fast täglich auf WDR und NDR zu hören ist. Wenn schwere Zeiten für die Bürger gute Zeiten für die Satire sind, dann müssen sich Satiriker in diesen Tagen um die Themenauswahl keine Sorgen machen: Von der Rettung des Abendlandes bis zum richtigen Umgang mit dem neuen Smartphone, von der PKW-Maut bis zur Waffenlieferung in Krisengebiete: Vieles ist so unerhört, dass man da einfach gehörig hellhörig werden muss. Und wer gehört werden will, muss lesen, und zwar laut. Und genau das geschieht in der Alten Schule, wo das Reinfelder Publikum den Ratzbeker Autoren und Musiker live dabei erleben wird, wie er unterschiedlichste Charaktere und Situationen zum Leben erweckt. Bereichert wird das Programm durch Einspielungen von eigenen Radioproduktionen und durch Gitarrenimprovisationen und Eigenkompositionen des Lübecker Gitarristen Patrick Farrant.

Richard Berkowski spricht, schreibt und produziert Radio-Satiren, die regelmäßig auf NDR2, WDR2, NDR Info, WDR5 oder dem SWF zu hören sind. Die wunderbar schrägen „Expertengespräche“ in der Intensivstation auf NDR Info, die „Tönende Wochenschau“, die Zugabe auf WDR2 oder Serien wie „Pilze unserer Heimat“ gehören zu seinem Repertoire. Sein eigentliches Spezialgebiet aber sind die tagesaktuellen kleinen Szenen, in denen politische Ereignisse satirisch gespiegelt werden, kaum dass sie überhaupt geschehen sind. Aber, da das Radio beim Einblenden der Namen von Autoren und Sprechern technisch naturgemäß an seine Grenzen stößt, bleibt den meisten Hörerinnen und Hörern verborgen, wer sich hinter dem kleinen Scherz oder der hoffentlich treffenden Pointe verbirgt. Bei dieser Lesung ist das anders, hier erlebt das Publikum den Autor und Sprecher in seinem Element – hautnah und authentisch.

Der in Paris geborene Jazz-Gitarrist Patrick Farrant studierte sein Instrument am berühmten Berkley College of Music in Boston und arbeitete im Laufe seiner Karriere mit Größen wie Michael Gibbs, Eartha Kitt, Benny Baily, Herb Geller und Nils Landgren zusammen. Auf zahlreichen CDs und in Konzerten mit unterschiedlichsten Formationen ist sein einfühlsames und prägendes Gitarrenspiel zu hören. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Patrick Farrant ist ein Meister der Jazz-Improvisation und kam im letzten Jahr beim Publikum so gut an, dass schnell die Fortsetzung dieser fruchtbaren Zusammenarbeit feststand.


Weitere Infos zu den Künstlern entnehmen Sie bitte direkt den Webseiten:

Richard Berkowski

Richard Berkowski„Ich schreibe, spreche und produziere die Radio-Satiren selbst. Und ich gehöre zu den erfahrensten Radio-Autoren der Republik:
Bei Radio Hamburg, einem der erfolgreichsten Sender Deutschlands, war ich von Anfang an dabei. Zunächst als Autor und Sprecher von Comedies, dann als Moderator der meistgehörten Comedy-Sendung der Stadt, Sekt oder Selters. Als Frühredakteur habe ich im Gespann mit John Ment Guten Morgen Hamburg zur erfolgreichsten Sendung der Stadt gemacht, und als Unterhaltungschef betreute ich so legendäre Formate wie die Kanzler-WG (mit Elmar Brandt), Friseur Dieter (mit Jasper Vogt) oder die Chaos-Telefon-Comedy Studio Braun. Seit nunmehr elf Jahren habe ich mich mit radiosatire.de als Autor und Produzent von Radio-Satiren und Comedies etabliert.

Richard BerkowskiIch habe über 1500 gesendete Radio-Satiren und Comedies geschrieben und eine noch größere Zahl produziert und redaktionell betreut. Als Chefredakteur von fun fun radio 95.0 konnte ich auch meine Führungsqualitäten beweisen, aber nun mache ich wieder das, was mir am meisten Spaß macht: Satire – bissig, aktuell, ohne Respekt aber mit Niveau.

Meine Kenntnisse und Erfahrungen habe ich als Dozent an der Hanseatischen Akademie für Medien, Lübeck, an kommende Moderatoren-Generationen weitergegeben.“

Website: … ->  www.radiosatire.de


Patrick Farrant

Patrick Farrant„Studium:
Berkley College of Music, 1980-1985 in Boston (USA)

Private Studien, Komposition und Arrangement bei
John Bavici, James Williams, Michael Gibbs, John La Porta, Joe Pass, Walter Norris

Zusammenarbeit mit:
Michael Gibbs, Eartha Kitt, Benny Baily, Lou Black Burn, Barry Finerty, George Garzone, Kamalesh Maitra, Herb Geller, Nils Landgren, Pat Martino

Preisträger des Jazz Podiums Schleswig Holstein:
1993 und 1994: Patrick Farrant Trio & Fiete Felsch Quartett

Lehrtätigkeiten:
Privatdozent, Workshops (Improvisation, Jazzgitarre, Ensembles, u.a. Musikhochschule Hamburg, Musikhochschule Lübeck, Guitar Institute Berlin)

Jazz Festivals und Konzerte:“
… -> www.patrickfarrant.de


Weitere Lesungen:

25.07.2015 Lesung mit Jörg Langmann: „Das Märchen vom Lübecker Marzipanapfel“

Zu unserem „Natur-Kultur-Erlebnis TRAVETRÄUME“ am 25.07.2015 hat Jörg Langmann dieses Märchen neu geschrieben und vorgelesen. Es kommen darin 10 regionale Sagen vor (siehe unten). Es entstand auf meinen Wunsch hin passend zur Ferienaktion „Obstwiesen-Abenteuer“ der Hanse-Obst-Initiative mit Heinz Egleder. Nachdem wir u.a. einen neuen Apfelbaum gepflanzt haben, hat uns Jörg das Märchen vorgelesen.
Ich freue mich sehr über dieses so einzigartige, zauberhafte und gelungene Märchen, VIELEN DANK JÖRG!!! Und nun viel Freude beim Lesen, eure Melanie 🙂

Zum Download als PDF bitte hier klicken.

2015-07-25 18.49.37

„Das  Märchen  vom  Lübecker  Marzipan-Apfel“
von Jörg  Langmann

In  Krummesse  an  der  Lübecker  Grenze  und  besonders  am  Krummesser  Baum,  da,  wo heute  die  Hanse-Äpfel  zu  Hause  sind,  gab  es  beizeiten  einen  großen  Wachturm  und  große Menschen  –  es  lebten  dort  mehrere  Riesen.  Die  Kirchtür  der  Krummesser  Dorfkirche  soll deshalb  früher  viel  größer  gewesen  sein.  (1)

Davor  –  als  die  ersten  Kirchenglocken  zu  läuten  begannen,  wanderten  die  Zwerge  und Unnerirdischen  über  Liubice  –  so  hieß  Lübeck  früher  –  und  über  die  Ostsee  aus.  (2)

Noch  früher,  bevor  das  Land  beackert  und  die  Äpfel  veredelt  wurden,  war  hier  Wald,  und die  Waldmänner  und  Gelben  Wiever,(3)  lebten  in  Eintracht  mit  den  Tieren  und  Pflanzen.

Eigentlich  sollen  die  Krummesser  Riesen  nach  Amerika  (4)  ausgewandert  sein,  es  geht jedoch  die  Kunde,  daß  einer  von  ihnen  nur  bis  Lokfeld  kam.

Und  das  kam  so:

Die  Lübecker  Pfeffersäcke  bauten  einen  Grenzwall  und  am  Crummesser  Baum  einen Wachtturm,  um  das  köstliche  Lübecker  Martzapaen  vor  den  vielen  armen  und  hungrigen Bauerskindern  der  Umgebung  zu  schützen.

Das  fand  einer  der  Riesen  nicht  gerecht  und  er  stapfte  los,  nach  Norden,  um  das  in  Lübeck  –  der  Königin  der  Hanse  –  zu  klären.  Der  Riese  hieß  Heinz  und  seine  Vorfahren sollen  die  Heinzelmännchen  gewesen  sein.

Doch  halt,  ein  Baum,  ein  hölzerner  Schlagbaum,  versperrt  ihm  den  Weg.  Die  Lübecker achten  auf  ihren  Schutz  –  lang  nicht  jeder  Riese  darf  ihre  Grenze  passieren.
Heinz  hat  Glück  –  warten  muß  er,  aber  in  der  Zeit  sammelt  er  in  den  umliegenden  Gärten die  schönsten  Äpfel  für  die  Reise.  Und  schöne  feine  Äpfel  gibt  es  hier  –  viele  viele  HanseÄpfel  für  die  Hanse-Stadt  Lübeck.
Als  er  sich  einen  besonders  schön  aussehenden  Apfel  pflücken  will,  erreicht  ihn  ein Warnruf.  „Halt“,  ruft  die  alte  Eule  aus  ihrem  tiefen  Loch  im  Apfelbaum,  „willst  Du  diesen zauberhaften  Apfel  Dein  eigen  nennen,  braucht  er  einen  Namen,  sonst  verliert  er  seine Zauberkraft.“

Ei,  ei,  so  sei  es  denn  ein  Lübecker  Apfel…

Neein  –  Du  machst  es  Dir  zu  einfach  –  gib  Dir  gefälligst  mehr  Mühe!

Da  Heinz  im  Glück  von  Schneewittchens  Zauberapfel  schon  gehört  hat,  will  er  kein  Risiko eingehen,  wühlt  in  seinem  Gehirn  und  in  seinen  Rocktaschen  und  findet  –    zusammen  mit einem  Stück  Marzipan  –  die  Idee,  diesen  Hanse-Apfel  mit  dem  Namen  „Lübecker  Marzipan Apfel“  zu  versehen.

Guhut,  guhut  ,  schon  besser,  und  gib  ihn  erst  aus  der  Hand,  wenn  Dir  Dein  Glück  winkt, unkt  die  Eule  und  auch  der  Schlagbaum  öffnet  sich  nun  wie  von  allein.

Mit  Siebenmeilen-Schritten  geht  es  der  großen  Stadt  entgegen.  Die  ist  für  den  nun  wirklich großen  Riesen  doch  zu  groß  –  trotz  und  wegen  der  vielen  engen  Gassen,  hier  kann  man sich  ja  verlaufen  und  steckenbleiben.

Erschöpft von den vielen neuen Eindrücken läßt Heinz sich am Ufer der Trave, da, wo die
Wakenitz einmündet, nieder, betrachtet den Flug der drei Schwanenjungfrauen (5) und
schläft ein.

Er schläft nicht solange wie Dornröschen, aber lange genug, um einen langen Traum zu
träumen.

Seine Vorfahren, Riesen und Zwerge, Unterirdische, Heinzelmännchen und weiße Frauen
ziehen im Traum an ihm vorbei und rühren die Sehnsucht nach Heimat und Familie. Aber
wie dahin gelangen?

Oha, das kann ich Dir sagen, erklingt eine teuflisch tief klingende Stimme – gib mir einfach
etwas von Deinem Reiseproviant, am besten den wunderschönen Apfel in Deiner rechten
Rocktasche und ich führe Dich dorthin, wohin Dein Herz es begehrt.

Gesagt getan, will Heinz sein Glück ganz schnell aus der Tasche ziehen, besinnt sich
jedoch eines besseren, greift schnell in die linke und fördert einen fast ebenso schönen
Hanse-Apfel zu Tage, welchen er seinem stirnrunzelnden Gegenüber überreicht.

Neeiin, neeiin protestiert dieser, ich will den aus Deiner rechten Rocktasche…

Heinz greift in eben diese Tasche und wühlt mit seiner Hand so lange darin herum, bis er
den Apfel so mit dem Marzipanresten eingeschmiert hat, daß er ihn – schwups –
hervorholte und spricht: diesen Pferdeapfel gebe ich Dir gerne für Deinen wohlgemeinten
Rat.

Wutentbrannt schnaubt der Wode, den kannst Du behalten, geh Du bloß nach Westen
dorthin wo der Pfeffer wächst und viel Glück mit Deinem verfl…..Pferdeapfel.

Das war ja einfach, sagt sich Heinz, wacht auf, da habe ich ja Glück gehabt und werde
diesem Flußlauf stromaufwärts folgen.

Den sich in vielen Schleifen windenden Travelauf entlangstapfend, manchmal auch im
Wasserlauf selber, denn zur Sommerszeit gluckert es manchmal nur leise plätschernd,
vermeint er in der Erzählung des Wassers die eine uralte Geschichte zu vernehmen.

Des Teufels Groß(e) Mutter selbst, die Muttergöttin, auch Erdmutter genannt, hat in ihrer
Wut sich so durch das Land gepflügt, daß die Trave und ihre Schleifen entstanden.
Wütend war sie, weil Wuot-an, der später der Verteufelung anheim fiel, sie ungeduldig vor
sich her trieb und peitschte. (6)

So blubbert das Wasser vor sich hin und es ist Heinz, als ob es auch von der Quelle des
Glücks spricht…

Auf jeden Fall stapft er weiter, vorbei an den zu Stein verwandelten Brüdern bei
Hamberge, die ihr Brot in den Schmutz getreten hatten (7), vorbei an der weißen Frau von
Klein-Wesenberg, die sich in eine Wasserpfütze verwandeln kann (8) und an der
Teufelskuhle (9), in der der Teufel verbannt wurde.
Die drei Elschen vom Elschenbek (10) grüßt er freundlich im Vorbeigehen und …
… und jedesmal beißt Heinz gedankenverloren in seinen Glücksapfel und jedesmal
schrumpft er ein klein wenig. Er spürt das nicht, nur das Wasser steigt ihm immer weiter
am Körper hoch, bis es ihm fast bis zum Halse reicht.

So ward aus dem Riesen ein Zwerg, ein Heinzelmann.

Es blieb ihm nichts anderes übrig, als rechterhand im Furtbereich bei Stormurfeld ans Ufer
zu wechseln und in dem großen Garten auszuruhen, der heute zur Lokfelder Brücke
gehört.

Die Kerne seines zauberhaften Apfels verteilten sich wie von selbst und bald blühten hier
wunderschöne Hanse-Apfelbäume … mit ganz viel Glück und wenn alle Kinder es wollen,
wächst hier auch bald ein Lübecker Marzipan-Apfelbaum.

Jedesmal, wenn Ihr in einen der lieblichen Hanseäpfel beißt, erinnert Euch an die Riesen
und Zwerge, die Schwäne und Waldläufer, die Ihr in jedem blühenden Baum, jedem
plätschernden Bach und in jedem Windhauch spüren könnt. Sie sind hier – so wie der
ZwergRiese Heinz hier ist – und wenn Ihr sie achtet, beschützen sie Euch in dem, was Ihr
von Herzen tut.

Das war die Geschichte von Heinz, der später auch sein Glück mit Schneewittchen fand,
hier als Geist der Lokfelder Brücke auf alles acht gibt und dankbar ist, Euch jetzt diese
Geschichte erzählt zu haben.

(1) Sage aus Krummesse
(2) Sage aus Lübeck
(3) Sage aus Krummesse
(4) Sage aus Krummesse
(5) Sage aus Lübeck
(6) Sage aus Oldesloe
(7) Sage aus Hamberge
(8) Sage aus Klein-Wesenberg
(9) Sage aus Klein-Wesenberg (Barnitz?)
(10) Sage aus Reinfeld

Zur nicht-kommerziellen Weitergabe freigegeben unter Nennung des Autors und nur ohne Änderung!

14.12.2014 Advents-Café

Advents-Café 2014Einladung zu unserem Advents-Café 2014:

  • Wir freuen uns auf einen besonderen Nachmittag mit euch allen
    wieder hier im Treffpunkt Lokfelder Brücke…
  • Neben Kaffee, Tee und Säften gibt es natürlich wieder leckeres Selbstgebackenes, wie immer bio & fair für Menschen UND Tiere 😉
  • Bitte meldet euch zeitig an, da wir nur begrenzte Platzkärtchen haben – die gibt es bei Melanie, gegen eine Spende an den Verein 🙂
  • Veranstaltung auf Google+
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Programm:

Presseartikel:

Fotogalerie:

Advents-Café 2014 FotogallerieVideos:

Treffpunkt Lokfelder Brücke – Advents-Café 14.12.2014 – Musikmedley aus dem Bühnstück „Alle(s) Anfänge(r)“ vomTRIO SVEMIRA feat. malinamoon:

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