Kategorie: Natur & Umwelt

Äpfel



25.07.2015: Jörg Langmann liest sein extra für unsere Traveträume geschriebenes „Märchen vom Lübecker Marzipanapfel“.

25.08.2014 SHZ „Brückenschlag: Neue Verbindung an der Trave“

Wir haben einen neuen super Zeitungsartikel im Stormarner Tageblatt. VIELEN DANK dafür an Frauke Schlüter!

„Förderverein organisiert Brücken-Projekt mit Symbolcharakter an der Trave bei Barnitz.

2014-08-25 SHZ Brückenschlag

„Brücken bauen, Menschen verbinden“ – so lautet das Motto des Förder- und Kulturvereins „Treffpunkt Lokfelder Brücke“ im gleichnamigen ehemaligen Gasthaus direkt an der Trave. Im Rahmen des dritten Sommer-Ferienprogramms haben die Organisatoren diese Devise in die Tat umgesetzt und zum Brückenbau an der Trave eingeladen. „Unsere Idee ist ein Brückenschlag von Mensch zu Mensch, von Generation zu Generation“, erklärt Vereinsvorsitzende und Initiatorin Melanie Otto. Menschen verbinden durch einen Brückenschlag – das ist mit der Aktion mehr als gelungen. Denn, so Otto weiter: „Am Brückenbau haben sich Kinder im Alter ab acht Jahren beteiligt. Die Erwachsenen packten mit an. Der Älteste war 64 Jahre alt.“

Ein Projekt der Generationen also, das in Zusammenarbeit mit dem Schnurstracks-Kletterpark Sachsenwald realisiert wurde. Albrecht Stroop, selbst Mitglied im Verein, brachte das nötige Material wie Karabinerhaken, Spezialseile, Bandschlingen und einen Flaschenzug mit. „Die Seile halten bis zu zwei Tonnen Gewicht“, erklärt der Kletter-Experte. Da könne nichts schief gehen. Trotzdem verzichtete er darauf, die Hängebrücke wie ursprünglich geplant von einem Ufer zum anderen über die Trave zwischen Lokfeld und Groß Barnitz zu bauen, sondern an den Rand der Flusses zu verlegen. Es sei doch zu windig und nass.

Diese Entscheidung entpuppte sich aber im Nachhinein als die bessere, weil die Kinder so nicht angeseilt und gesichert werden mussten und leichten Fußes auf ihrer 19 Meter langen Brücke klettern konnten.

„Das war hier wirklich ein klasse Team“, schwärmt Melanie Otto. Für die jungen Teilnehmer ein Heidenspaß, für die älteren eine Aktion mit symbolischem Wert, feiert der Ortsteil Lokfeld doch in diesem Jahr sein 825-jähriges Bestehen. Nach vier Stunden Bauzeit konnten alle Besucher und Teilnehmer die Hängebrücke ausprobieren. „Dafür haben wir einen kleinen Wegezoll zugunsten des Nabu Reinfeld für Baumpflanzaktionen an der Trave erhoben“, so Otto.

Die Aktion klang mit einem Sommerfest, Musik und Geschichten am Lagerfeuer gemütlich aus. Der Lübecker Autor Oliver Henkel, zweifacher Gewinner des deutschen Science-Fiction-Preises, hatte eigens zum Jubiläum Lokfeld eine Geschichte geschrieben und ließ den „Geist der Lokfelder Brücke“ durch die vergangenen Jahrhunderte schweben. Denn die Trave war eine wichtige Grenze zwischen den Slawen und den Sachsen, Lokfeld wurde von den Mönchen des Reinfelder Klosters gegründet. Schon damals gab es ein Gasthaus am Fluss. Es entstand ein wichtiger Wegeknotenpunkt mit einer Furt nahe einem bedeutenden Umschlagplatz für Güter.

1849 wurde auf Initiative des Gastwirts eine Brücke über die Trave gebaut – sie blieb für fünf Jahrzehnte die einzige Trave-Brückenquerung zwischen Lübeck und Bad Oldesloe. Die dadurch zwischen Hamburg und Lübeck sehr bekannte und beliebte ehemalige Gaststätte „Zur Lokfelder Brücke“ wurde dort nach dem Brand von 1909 wieder eröffnet und bis 1995 betrieben. In den letzten Jahren entstanden dort der Treffpunkt und der Förderverein.

Nach Auflösung des Kulturvereins Reinfeld unterstützt der Förderverein Lokfelder Brücke auch das Reinfelder Kulturleben. Erste Aktion ist die satirische Lesung von Richard Berkowski auf der LesArt Reinfeld am Sonnabend, 13. September, ab 20 Uhr in der Alten Schule in Reinfeld. Weitere Informationen über den Förderverein und die Veranstaltung unter www.lokfelder-bruecke.de.“

Quelle: http://www.shz.de/lokales/stormarner-tageblatt/neue-verbindung-an-der-trave-id7491041.html

20.08.2014 LN „Brückenschlag über die Trave“

Neuer Zeitungsartikel über unsere Traveträume am 23.08.2014 in den Lübecker Nachrichten. Vielen Dank an Oda Rose-Oertel, das Interview hat richtig Spaß gemacht! 🙂

2014-08-20 LN Brückenschlag 23.08.14

(Zum Download als PDF bitte hier klicken)

Quelle: Lübecker Nachrichten (Stormarn) vom 20.08.2014

Tipi

2026 haben wir neue 10m-Tipistangen (15 Stück) gekauft und den Aufbau nochmal exakt gelernt. Um die Haut zu schonen, möchten wir es zukünftig häufiger auf- und abbauen. Für das Tipiteam suchen wir weitere Unterstützung, meldet euch gern bei uns, wenn ihr Lust habt mehr über Tipis zu erfahren, zu lernen und mitzumachen.

2025 haben wir ein neues 8m-Inlining gekauft. Damit sind wir wieder in der Lage, aus dem 7m-Tipi ein 8m-Tipi zu machen, wenn der größere Platzbedarf besteht. Die Tipihaut wird dann bis zu einen Meter weiter oben gebunden und nach unten mit dem Inlining verlängert.

2024 haben wir eine neue 7m-Tipihaut gekauft. Die alte Haut war inzwischen mehrfach gerissen, genäht und wieder gerissen. Besonderen Dank an Mahi für das Crowdfunding und alle SpenderInnen! 

Seit 2020 haben wir dieses 8-Meter-Tipi fest in unserem Garten stehen. Da es vorher schon 5 Jahre durchgehend im Hamburger Sachsenwald stand, ist die Tipihaut bereits in die Jahre gekommen. Nach Bedarf können wir ein Inlining einziehen und einen Holzboden einlegen. Es passen bis zu 30 Personen rein. Hier sitzen Kinder und Erwachsene gleichermaßen gern am Feuer, egal ob zu einem Workshop, zum Liederabend, zu einer Zeremonie, zum Übernachten oder einfach nur so, die Atmosphäre ist einfach immer wieder traumhaft schön! 🙂


01.08.2012 bis 2019 haben wir jedes Jahr im Sommer für max. zwei Wochen ein 4-6-Meter-Tipi aufgebaut (aus dem Freundeskreis geliehen von Jörn & Swantje und Jens), für unser „Natur-Kultur-Erlebnis Traveträume“, ein paar einzelne Lagerfeuer-Abende und ein Teambuilding. Geträumt haben wir derweil von einem eigenen und größeren Tipi, das hier häufiger bis ganzjährig stehen kann und uns mehr Raum bietet für viele weitere schöne Aktionen.


10.03.2020 Unser Freund und Vereinsmitglied „schnurstracks Kletterpark“, Geschäftsführer Albrecht Stroop, hat uns sein gebrauchtes 8-Meter-Tipi zum Kauf angeboten. Dies war eine super Gelegenheit für uns, ein eigenes Tipi anzuschaffen, Preis insgesamt 1.785,00 € inkl. MwSt (vergleichbarer Neupreis mind. ca. 3.000 €):

20.03.2020 Die Sparkassen-Stiftung Stormarn hat uns eine Förderung bewilligt von 500,00 € für die Anschaffung dieses Tipis für die Traveträume, vielen vielen Dank dafür, das ist super und freut uns sehr!!! 🙂

30.03.2020 Die AktivRegion Holsteins Herz hat uns ebenfalls eine Förderung bewilligt von 500,00 € aus dem Jugendförderfonds für die Anschaffung dieses Tipis für die Traveträume, auch hier viiieeelen Dank!!! 🙂


26.09.2020 Durch Corona konnten diesen Sommer nicht alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden, die den Kauf des Tipis finanzieren sollten. Wir haben aber dank der öffentlichen Spendengelder, Unterstützung aus dem Freundeskreis und ein paar Planänderungen inzwischen alles abwickeln können. Es wäre toll, wenn ihr uns weiterhin finanziell unterstützt, um auch die anderen Projekte noch realisieren zu können:

Hier geht es zu unserem Spendenkonto der GLS-Bank (inkl. Spendenbescheinigungen).

TRAVETRÄUME Natur-Kultur-Erlebnis

Herzlich Willkommen zum Natur-Kultur-Erlebnis „TRAVETRÄUME“ im Treffpunkt Lokfelder Brücke!

 

Liebe Freunde und Verwandte, 

seid herzlich eingeladen im Treffpunkt Lokfelder Brücke an der Trave!

Wir möchten je Jahreszeit gemeinsam mit euch in einem sicheren, liebevollen, kraftvollen und kreativen Raum zusammenkommen, in dem wir eine familiäre Gemeinschaft in Glück und Gesundheit leben können, miteinander und voneinander lernen, unser Bewusstsein stärken und uns sowie diesen Platz weiterentwickeln. Die hügelige ländliche Umgebung, das große Grundstück am Fluss und die Gemeinschaftsräume laden zum Verweilen ein. Besonders am Herzen liegen uns ökologische Themen und gemeinsames Kochen & Essen, Garten & Natur, Wellness & Spiritualität, Spiel & Spaß, Singen & Musizieren, Gestalten & Reparieren, Ausflüge & Verbindungen, …

Das „Programm“ inhaltlich ergibt sich gemeinsam, Details siehe unten unter „Open Space“. Tagesbesucher aus der Nachbarschaft, Freunde aus weit entfernten Kulturen und jede Unterstützung aus dem Netzwerk sind uns willkommen. Bitte merkt euch die Termine vor, sprecht den Urlaub mit Freunden ab, kommt sehr gern zu regelmäßigen Treffen dazu und meldet euch bei Fragen und Ideen, wir freuen uns auf euch und viele schöne Stunden!

„Energieausgleich“: Ca. 20 €/Erw/Tag inkl. Verpflegung (bio-vegan), Übernachtung nach Absprache (z.B. Saal, Zelt, Tipi, Ferien-/Gästezimmer). Preise und Tauschmöglichkeiten für Vereinsmitglieder, Workshops, Zeremonien, Behandlungen, Ausflüge, etc. auf Anfrage. Die Preise und/oder Tausch-/Hilfsmöglichkeiten im Detail stehen auch hier.

Das Ferienprogramm für Kinder ist teilweise extra ausgeschrieben und in Ferienpässen veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Planung jeweils ca. 2 Wochen in den Ferien (Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter):

  • 07-09 Uhr open space
  • 09-10 Uhr Frühstück
  • 10-11 Uhr Redekreis: Lied & Wertschätzung, Befindlichkeit & Organisation
  • 11-13 Uhr open space
  • 13-14 Uhr Mittagessen
  • 14-18 Uhr open space
  • 18-19 Uhr Abendessen
  • 19-20 Uhr Redekreis: Lied & Wertschätzung, Organisation & Befindlichkeit
  • 20-23 Uhr open space

Links zu allen Traveträume-Camps mit Details/Zeitplänen:


Ablauf in Dankbarkeit und Anlehnung an die Sommercamps von Michael Hartl: (https://experimentselbstversorgung.net/veranstaltung-zusammen-organisieren-und-wachsen/)

Beim „open space“, der Methode, nach der wir die Camps hier ablaufen lassen, entscheidet die Gruppe aus dem Bauch heraus, welche Themen gerade die sind, die wichtig zu bearbeiten sind. Und die sind dann auch gut so. Die Themenvielfalt geht von Gemeinschaft und deren solidarisches Wirtschaften, über Sport und Meditation, bis hin zu Märchen und gemeinsamen Musizieren.

Und beim Reflektieren des Sommercamps dachte ich mir, was denn der organisatorische Rahmen ist, den wir da eigentlich spannen. Und wie sieht der menschliche Rahmen aus? Ich fände nämlich fein, wenn es noch viel mehr dieser Events geben würde – nicht nur von uns. Darum mal hier eine Übersicht, welche Methoden ich als besonders hilfreich für das Gelingen unserer Camps empfunden habe.

Open Space

Unsere Camp-Organisation ist stark angelehnt an die Großgruppen-Moderations-Technik „open space“. Wir möchten nämlich, dass die Camps gemeinsam gestaltet werden. Möglichst selbstorganisiert, für verantwortungsvolle und freie Menschen und von ihnen kreativ und inhaltlich gestaltet. Dazu gibt es nach einer Kennenlernphase das gemeinsame Suchen und Festlegen von Themen. Das sieht bei unseren Camps im Kern so aus:

  • Wer mag schlägt ein Thema vor und erzählt kurz, ob sie*er Ahnung vom Thema hat oder Wissen bekommen möchte.
  • Sie*er sagt, ob es ein Redekreis, ein praktischer Workshop oder eine Wanderung sein soll. Oder was jeder und jedem sonst so einfällt als möglicher Ablauf.
  • Sollte sich eine*r anschließen wollen, bei dem Thema aktiv mitzuwirken, also Wissen beisteuern, kann diese Person das kurz anmerken.
  • Das Thema wird aufgeschrieben und das nächste Thema kann vorgestellt werden.
  • Sind alle Themen gesammelt, vergibt jede Person maximal 8 Punkte. Nur 1 Punkt pro Thema. Du musst nicht alle Punkte vergeben.
  • Durch das dadurch entstehende „Interessensranking“ können zwei oder drei Freiwillige die am meisten nachgefragten Themen auswählen und in den Wochenplan einordnen. Wir planen Vormittag und Nachmittag je ein Thema. Und passende wie Jam-Sessions oder bestimmte Redekreise oder Workshops werden abends eingeplant.

Abwandlung: Wie oben beschrieben werden zu Beginn gleich die Themen für die ganze Woche festgelegt. Vielleicht versuchen wir aber auch, nur zwei Tage zu planen und dann am Ende der zwei Tage die noch nicht behandelten Themen neu zu bewerten. Oder Themenbereiche zu machen, wie „praktischer Workshop“, „körperliches“, „seelisches“, „Redekreise“ und „Unterhaltung“, damit selbst wenn alle Redekreise hoch spannend sind und daher die meisten Punkte bekommen, auch Platz bleibt für praktisches.

Wer mehr zu open space als Methode erfahren will, kann sich hinter den Links eine kurze (https://web.archive.org/web/20140305191345/http://www.openspaceworld.org/german/index.html) oder eine lange (https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) Beschreibung dazu durchlesen.

Redekreise

Der Tag beginnt nach dem Frühstück und endet nach dem Abendessen mit einem großen Redekreis, zu dem alle kommen sollen, die am Camp teilnehmen. Hier geht es um zwei Punkte: Befindlichkeit und Organisatorisches.

Für einen Redekreis sitzen alle in einem Kreis. Eine Moderatorin begrüßt kurz alle, sagt, welche Runde nun ansteht und gibt dann das Wort an die Person, die den stärksten Impuls spürt, etwas zu sagen. Von dort aus wird das Wort – oder wenn gewünscht auch ein Redestab oder anderer Gegenstand – im Uhrzeigersinn reihum gegeben. Dabei spricht nur die Person, die an der Reihe ist, bzw. den Rede-Gegenstand hat, und alle anderen hören aufmerksam zu.

Befindlichkeitsrunde

In der Befindlichkeitsrunde, die am Morgen die Eröffnung macht und am Abend das Ende des Redekreises, kann jede*r äußern, wie es ihr*ihm geht, was gerade in mir passiert oder wie ich mich in der Gruppe fühle. Einfach, was gerade auf dem Herzen liegt oder um es herum tanzt und fliegt. Am ersten Tag sind die Äußerungen oft nur kurze „Ja, eh gut. Passt alles. Danke.“. Aber zum Ende der Woche hin öffnen sich die meisten Menschen immer mehr – was ein schnelles und gutes Gespür für die anderen entstehen lässt und einen besonderen Beitrag für das Gemeinschaftsgefühl leistet.

Organisationsrunde

Die Organisationsrunde ist für alle Punkte rund um das Camp und den Ablauf. Diese ist besonders wichtig, da sich das Camp ja so gut wie möglich selbst organisieren soll. Hier ist Platz für Fragen oder Anmerkungen zu den Zeitplänen, zum Essen oder dem Nachkaufen von Zutaten, Anliegen zur Sauberkeit oder für Anmerkungen, was noch wichtig wäre für die Kinder, etc. Und auch hier lässt sich meist über die Woche eine interessante Entwicklung beobachten: Sind es am Anfang noch hauptsächlich die Moderator*innen und Gastgeber*innen, die Punkte anmerken, verteilt sich das zum Ende der Woche auf immer mehr Teilnehmende. Die damit zu aktiven Gestalter*innen werden. Eines unserer großen Ziele: Menschen ermächtigen, sich gemeinsam selbst zu organisieren.

Gemeinsames Kochen und Essen

Wenig erlebe ich als so wertvoll und zusammenführend, als gemeinsames zubereiten und verzehren von gutem, gesunden Essen. Es liegt Magie in diesem Prozess, wo aus unterschiedlichsten Zutaten etwas erschaffen wird, dass Eigenschaften hat, die keine der Zutaten selbst hatte. Es liegt Liebe in diesem Tun, denn wenn wir für Menschen gutes Essen zubereiten, die uns mehr und mehr bedeuten, machen wir das mit Hingabe. Und es liegt so viel soziales in diesem Prozess, denn wir tauschen uns aus, erschaffen gemeinsam etwas und genießen es danach miteinander.

Daher nimmt bei uns das Zubereiten des Essens einen hohen Stellenwert ein und alle, die möchten, können sich einbringen. Es ist nichts notwendiges, das im Rahmen einer Camp-Organisation eben erledigt gehört, sondern es ist integraler Bestandteil dessen, was hier in der Woche abläuft. Und ebenso wird das gemeinsame Essen als wichtig gesehen.

Anmerkung Menie: Ich liebe die makrobiotische Küche und freue mich auf die Zeit zum Kochen mit euch, über Austausch und Gleichgesinnte. Dies ist kein Muss aber es wäre schön, wenn wir zumindest überwiegend bio, vegan, regional, saisonal und natürlich kochen 🙂

Lagerfeuer und Musik

Klar, einerseits kochen wir über dem Feuer. Aber das Feuer ist auch zentrale Anlaufstelle hier und zieht sowieso seit jeher Menschen einfach an. Alle sitzen am Feuer, reden, lachen, spielen Musik und starren manchmal gedankenverloren in die Flammen.

Mehr muss ich zum Lagerfeuer und der Musik glaube ich nicht schreiben. Wer nicht tief in sich spürt, warum das so wichtig ist: Hinaus mit Dir heute Abend! Nimm ein paar Menschen mit und entzündet ein Lagerfeuer!

Der Mindset fürs Wohlfühlen

Mich freut ganz besonders, dass in den Feedbacks immer wieder die Rede von der Besonderheit dieses Ortes die Rede ist. Wie wohl und sicher sich hier die meisten Menschen fühlen. Und viele sehen die Ursache in den hier lebenden Personen. Das schmeichelt natürlich, aber ich denke, dass alle Menschen, die das wirklich wollen, einen solchen Rahmen schaffen können. Dazu gibt es aus meiner Sicht ein paar simple Ansätze – die gerne auch den Teilnehmenden kommuniziert werden können – und die nicht nur auf einem solchen Camp zählen:

  • Alle Menschen, die da sind, sind genau die richtigen.
  • Die Themen, die gemeinsam gefunden werden, sind die jetzt wichtigen.
  • Wir haben Zeit. Für alles. Und alles passiert dann, wenn die Zeit reif ist und läuft so lange, wie es sich stimmig und richtig anfühlt.
  • Sei offen für Veränderungen – und passe Dich flexibel an. Wie beim improvisierten Tanzen!
  • Gib Dich hin – sowohl der Veranstaltung, als auch den dort befindlichen Menschen.
  • Sei präsent und höre bewusst zu.

Anmerkung Menie zu den Zeremonien:

Da einige von uns ein Leben mit Zeremonien führen wird die eine oder andere Schwitzhütte auch in dieser Campzeit stattfinden und ggf. die Wassertrommel gespannt. Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen, falls ihr dies noch nie erlebt habt ;-). Aber an alle die oft bei indianischen Zeremonien sind: Diese Zeit ist offen für alle Kulturen und gerade auch für den Austausch unter uns gedacht, der sonst manchmal etwas zu kurz kommt 🙂


Fotos:

LachYoga, LachVorträge, LachClub

lachenmachenLachen schadet ihrer Krankheit
Das kontrollierende Denken wird durch Lachen unterbrochen. Man ist offen für Neues. Lachen und Frohsinn steigern die Produktivität. Wir werden durch Fröhlichkeit zufriedener, kreativer und spontaner. Wo gelacht wird, haben Wut, Zerstörung, Depression und Angst keinen Raum. Lachen ist der größte Feind des Stresses, stärkt das Immunsystem und macht uns im Alltag belastbarer.

Beim Lachen über uns selbst bekommt unser Problem ein Problem.
Die Lachforschung hat eine heilende Wirkung festgestellt bei: Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Angstzuständen, Schlafstörungen, Magengeschwüren, Allergien und sogar Krebs.

Noch Fragen?
Dann besuchen Sie meinen LachClub oder LachVortrag, praktizieren Sie regelmäßig LachYoga und lachen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker!

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Rainer Ludwig
LachYogi

 

FENG SHUI verstehen und am eigenen Grundriss planen

Was bedeutet Feng Shui?fengshui-slk
Was versteht man heute im Westen unter Feng Shui?
Wie können wir unsere Wohn- und Arbeitsräume gestalterisch harmonisch in Räume der Kraft und der Geborgenheit verwandeln?

SEMINAR FENG SHUI I:
Yin Yang und der Chi-Fluss

Erklärung der Grundlagen der „Yin-Yang“ Balance und ihrer Anwendung in Wohnräumen. Einführung zu den Begriffen „Chi“ bzw. „Sheng Chi“ und „Cha Chi“. Welche Hilfsmittel sind empfehlenswert, um die Energien zu lenken und harmonisch in Wohnräumen zu verteilen? In einer kurzen Meditationsreise werden die Teilnehmer ganz neu durch die eigene Wohnung gehen. Welche Räume empfinden die Teilnehmer als angenehm oder unangenehm? Gibt es Störbereiche? In die mitgebrachten Teilnehmer-Grundrisse wird der Chi-Fluss eingezeichnet. Die Ergebnisse werden analysiert. Anschließend werden konkrete Vorschläge gemeinsam ausgearbeitet.

SEMINAR FENG SHUI II:
Die fünf Elemente

Farben sind Energie- und Informationsträger. Sie beruhen auf unserer Wahrnehmung und resultieren aus den natürlichen Lichtverhältnissen. Die Formen der Gegenstände aus unserem täglichen Umfeld vermögen unterbewusst Stimmungen und Handlungen zu beeinflussen. Indem wir uns auf den Kreislauf der Natur einlassen, können wir uns immer wieder erneuern. Das ist der erste Schritt hin zum harmonischen Einklang zwischen der Natur und dem Menschen in seinen Lebensräumen. Mit Unterstützung des Systems der „Fünf Elemente:
Feuer – Erde – Metall – Wasser – Holz“ können sie erfahren, wie Sie Ihre eigene Wohnung durch passende Farb- und Formwahl nach den Gesetzen der Natur und unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen behaglich gestalten und einrichten können.
Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die Kurs „FENG SHUI I“ besucht haben.

SEMINAR FENG SHUI III:
Die fünf Himmlischen Tiere und die Symbolik

Ob privat oder auf der Arbeit stellen wir uns die Frage ob der Platz gut für uns ist. Mit Unterstützung des Systems der „fünf himmlischen Tieren“ werden Sie lernen wie sie Ihren Schlafplatz, Ihr Wohnzimmer und Ihren Arbeitsplatz in Orte der Kraft und der Entspannung umwandeln können. Negative Einflüsse werden beseitigt, und neue Energien werden im Raum freigesetzt: Ziele und Zukunftsprojekte werden sichtbar gemacht und gleichzeitig bekommen Sie ein sicheres Gefühl der Geborgenheit. Konkrete Beispiele und Einrichtungsvorschläge werden gemeinsam ausgearbeitet und in den mitgebrachten Grundriss eingezeichnet.
Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die den Kurs „FENG SHUI I“ besucht haben.

Bitte Grundriss der eigenen Wohnung mitbringen, möglichst mit Nordpfeil. Dazu Schreibmaterial und bunte Stifte.

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Stella Levy-Köhler
Feng-Shui Beratung

Maulwurf

Sonntag, 13.02.2011 14:00-18:00 Uhr CLuB-Café: Offene Kleinkunstbühne
Heute ab 15 Uhr: „MALTE & MAULI haben den Durchblick!“ – unterirdischer Spaß mit Andy und Rainer! Im Anschluss kann sich auf der Offenen Bühne jeder der möchte mit Musik, Theater oder Zauberei vor Publikum präsentieren. Eintritt frei, der Hut geht rum.



24.07.2017: Gestern noch eine Schwitzhütte mit Frauenthemen, heute Besuch vom Maulwurf – wir rufen ihn zu jeder indianischen Zeremonie als Krafttier für die Mutter Erde, das hat wohl gut geklappt  🙂

„Wahinheya, der Maulwurf. Positiv: Kennt die Wurzeln aller Dinge, die Heilkräfte des Körpers, Kraft der Selbstheilung. Negativ: Blindheit, Verschlossenheit.“

Für mehr Fotos bitte hier auf das Bild klicken:

Maulwurfshügel haben wir hier ja viele, aber gesehen hatten wir vorher noch keinen von diesen putzigen kleinen Bewohnern. Wie flauschig und sauber das Fell ist und wie groß die Grabhände, er hat nicht gebissen obwohl er Fleischfresser ist und sich einen Moment ruhig ansehen lassen. Wir haben die Katze zurück gehalten und hoffen, der Kleine ist wieder gesund und lebendig unter die Erde gekommen 🙂 Die Wette gegen meine Mutter habe ich jedenfalls verloren, sie haben Augen, wenn auch kleine: https://de.wikipedia.org/wiki/Maulwürfe.

Maulwurf

~ Handeln ~

Hat sich ein Maulwurf in Ihr Leben gegraben, mahnt er Sie, Ihre realen Handlungen zu überprüfen. Kann es sein, dass Sie die reale Ebene verlassen haben und Ihre Ideen in Wirklichkeit nicht mehr realisierbar sind? Vielleicht weichen Sie dem praktischen Handeln aus, indem Sie Luftschlösser bauen. Bedenken Sie, dass der Maulwurf über der Erde keine Überlebenschancen hätte. Genauso können Ihre Handlungen keinen Erfolg bringen, wenn Sie die Realität verlassen.

Für uns Menschen ist es wichtig, unser Handeln nach den Gesetzen der Natur auszurichten. Ein gewisser Weitblick kann dabei nützlich sein. Doch wenn wir uns in unseren Visionen verlieren, genügen unsere Lebenserfahrungen bei weitem nicht, um ohne leidvolle Prozesse wieder zur Erde zurückzufinden. Die Maulwurfmedizin lehrt uns ein erdnahes Leben. Es steht Ihnen frei, sich in der Realität unendlich viele Möglichkeiten zu eröffnen, mannigfaltige Ausdrucksformen zu finden und einen größtmöglichen Raum einzunehmen. Doch alles, was sich in Ihrem Leben abspielt, sollte begreifbar bleiben. Gehen Sie nie leichtfertig über Strukturen und Formen Ihres Lebens hinweg, indem Sie die Geschehnisse aus dem realen Rahmen heben. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie alles verstehen, und es braucht vielleicht etwas Mut, zum eigenen Unverständnis zu stehen. Begegnet Ihnen der Maulwurf, will er Sie also auch ermuntern, sich auf das ganze Naheliegende, ganz real Echte zu besinnen.

In der Realität des Lebens liegt auch sehr viel Geborgenheit. Vielleicht tut es Ihnen gerade jetzt gut, sich in die Arme von Mutter Erde zurückzugeben. Lassen Sie sich von Strukturen und Gesetzmäßigkeiten der Erde beruhigend umschließen und haben Sie den Mut, den Abläufen in den anderen Welten ihren Lauf zu lassen. Da der Maulwurf sein Erdreich nur sehr selten verlässt, empfehlen wir Ihnen, diese Begegnung doch sehr ernst zu nehmen. Prüfen Sie in Ihrem Leben, was fassbar, real und echt ist, und lassen Sie für einen Moment Ihren Glauben, ihre Visionen und Ideen beiseite. Vielleicht ist ja wirklich in Ihrem realen Leben der Wurm drin, und vor lauter träumen haben Sie es noch gar nicht bemerkt.

Der Maulwurf mag zwar blind sein, doch sein Tastsinn ist sehr ausgeprägt. Tasten Sie sich also durch die Strukturen Ihrer Realität und Sie werden wahrscheinlich so manchen Wurm finden. Oft begegnet man nur den Spuren des Maulwurfs, zum Beispiel Erdhügeln. Lassen Sie den kleinen Kerl ruhig in seinem Erdreich leben. Sie können gewiss sein, wenn er sich mit seinen Gängen in Ihren Garten gewagt hat, ist in den Strukturen Ihres Lebens alles in Ordnung. Er fühlt sich von Ihnen angezogen, weil Sie sich das Reich der Erde ebenso zur vertrauten Heimat gemacht haben wie er.

Quelle: „tierisch gut – Tiere als Spiegel der Seele – Die Symbolsprache der Tiere“ von Regula Meyer

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